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Venedig – es geht auch anders

Venedig Urlaub : Kanal Gasse Wäsche

Venedig – die wunderschöne Lagunenstadt im Norden Italiens!

Bekanntermaßen handelt es sich hier um keine Großstadt, so dass sich die riesigen Menschenmengen, die Tag für Tag in die Stadt einkehren, natürlich auch immer an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten tummeln. Ganz so wie die Taubenmassen auf dem Markusplatz. Da kann es – gerade in der Hochsaison – schnell einmal unübersichtlich und trubelig werden und in ein eher stressiges Abklappern der bekanntesten Attraktionen ausarten. Noch dazu werden häufig gesalzene Preise verlangt – ob für den Kaffee, für das Abendessen oder auch für den Venedig-Klassiker: eine stilvolle Gondelfahrt. Die Reisekasse kann sich beängstigend schnell leeren…
Doch es geht auch anders!

Venedig ohne Trubel

Sicher, es ist natürlich ein absolutes MUSS sich den Markusplatz, den Dogenpalast und die zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Wer dem Getümmel jedoch trotzdem für eine Weile entfliehen möchte und wer das ganz ursprüngliche, völlig untouristische Herz Venedigs kennen lernen möchte, der sollte sich unbedingt einmal in die Viertel etwas abseits der Sehenswürdigkeiten begeben.
Gar nicht weit weg (ca. 15 Minuten zu Fuß Richtung Osten) vom bekannten Markusplatz finden sich viele, eher kleine, Gassen und Brücken. Diese sind nicht im Entferntesten so überlaufen wie alles rechts und links vom Canal Grande. Es ist eine einzige Wohltat, dort entlang zu schlendern, typische Venezianer mit ihren kleinen, oft recht ramponiert aussehenden, Booten durch die winzigen Kanäle steuern zu sehen, während über den Köpfen die bunte Wäsche im warmen Wind flattert und einem die herrlichen Düfte der italienischen Küche in die Nase steigen. Nur sehr wenige Touristen verlaufen sich bis hier hin, was sich direkt in der Ruhe und Gelassenheit widerspiegelt.

Die Gondoliere, Straßenkünstler und Verkäufer führen hier ein „normales“ Leben, abseits des Tourismus. Während die Touristen abends in ihre Hotels oder auf ihr Kreuzfahrtschiff zurückgehen, kehren die Einheimischen in „ihr“ Venedig zurück. Ein Venedig, das zauberhaft und ursprünglich ist und dieser ohnehin schon wunderschönen Stadt noch ein wenig mehr Glanz verleiht.

Meine absolute Empfehlung für jeden Venedig-Besucher lautet also, einmal abseits der touristischen Hotspots auf Entdeckungstour zu gehen, um so das wahre, authentische Venedig kennen zu lernen.

Es muss nicht immer Gondel sein

Eine Gondelfahrt gehört bei einem Venedig-Besuch einfach zum Pflichtprogramm! Die Stimmung auf einer Gondel mit den lustigen Gondolieren ist schon einzigartig – gerade wenn diese auch noch ein Ständchen anstimmen und einen mit ihrer guten Laune anstecken. Doch kann man sich auch anders und vor allem deutlich günstiger auf dem Wasser bewegen: mit den zahlreichen Vaporetti. Diese „Wasserbusse“ sind quasi der ÖPNV Venedigs. Die Linie 1 fährt beispielsweise in ca. 45 Minuten den Canal Grande ab und für kleines Geld bekommt man so schon einen ersten Überblick über die Stadt.

Selbstverständlich kann man auch an einer der zahlreichen Haltestellen einfach aussteigen. Entdeckt man also vom Wasser aus bspw. ein tolles Haus, eine schön gelegene Gasse oder einfach nur ein nettes Eiscafé, so kann man das Vaporetto an der nächsten Haltestelle verlassen und ein paar Vaporetti später seine Tour fortsetzen. Völlig entspannt und stressfrei.

Weitere Infos finden Sie hier: https://www.olimar.de/Italien/Venetien

Karte von Venedig mit den beschriebenen Stationen:

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von

Dana H.

Dana findet man bei OLIMAR in der Verkaufsförderung der OLIMAR Produkte. Privat reist sie am liebsten mit dem Rucksack durch die Welt und lernt dabei Land und Leute authentisch und aus allernächster Nähe kennen. Ob die Unterkunft dabei aus einem Hotel, Hostel oder gar dem Heim der Einheimischen besteht spielt keine Rolle. Frei nach dem Motto: In der Welt zu Hause!

1 Kommentare

  1. Karola sagt

    Sehr schön geschrieben. Tolle Fotos. Es macht richtig Lust auf Venedig 🙂

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