Alle Artikel mit dem Schlagwort: Costa Vicentina

Hafen Lagos Panorama Insel

Algarve im Frühjahr – von Silves bis zur Costa Vicentina auf Entdeckungsreise

O Algarve! Im Südwesten des Landes, wo einst Heinrich der Seefahrer seine Leute auf Eroberungsfahrt in die weite Welt schickte, befindet sich heute noch eine der spektakulärsten Küstenlandschaften. Im Frühling wird sie zu einem besonderen Naturschauspiel. Jetzt, wo nur ein paar Wanderer, Fahrradfahrer und Surfer, die Südwestküste erkunden, zeigen sich die unzähligen Strände und Buchten von ihrer ganzen natürlichen Schönheit. Bis zu 50 Meter hoch ragen die berühmten gelb-rötlichen Kalk- und Sandsteinfelsen senkrecht aus dem Atlantik. Sie werden mal sanft, mal rau von den glitzernden, windumtosten Fluten des Meeres umspült. Idyllische, einsame Buchten tauchen immer wieder an der malerischen Steilküste hervor. Mal versteckt, und nur über einen einzigen schmalen Zugang zu erreichen, mal breit und in voller Pracht, so dass selbst den Strandjoggern nicht zu langweilig wird. Ringsherum liegt der Duft der Frühblüher in der Luft. Mandelbäume blühen hier schon oft im Januar –es folgen Ginster, Kirschlorbeer, Strelitzien und viele andere mediterrane Pflanzen. Das von den Arabern kultivierte Land verfügt noch heute über eine ausgeprägte Landwirtschaft. Oliven, Feigen und Zitrusfrüchte werden angebaut. Hiesige Winzer produzieren …

Alentejo Küste Blumen brandung

Alentejo zum Genießen und Entschleunigen

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, weite Felder, Wiesen, riesige Korkeichenwälder, Flüsse, Seen und Meer, Weiden, Land- und Weingüter, kleine Dörfer mit strahlend weißen Fassaden. Der Alentejo, der sich vom Norden her von den Ufern des Tejo bis zur Algarve sowie vom Westen vom Atlantik bis zur Grenze nach Spanien erstreckt, bietet viel Natur, Geschichte, Kultur und Ländlichkeit sowie authentische Küche und gute Weine. Mit seiner Naturbelassenheit und Jahrtausende alten Geschichte ist der Alentejo der Tipp für alle, die das Besondere abseits großer Ferienzentren suchen. Römer und Mauren haben ihre Spuren in Portugals Süden hinterlassen. Die Bewohner pflegen die Traditionen ihrer Vorfahren. „Gut zum Genießen und zum Entschleunigen“, sagt André Birken, der als Reiseleiter und Wanderführer für OLIMAR arbeitet. Aber nicht nur: Radfahren, Wandern, Surfen, Tauchen, Kanutouren, Vogelbeobachtungen, Reiten etwa sind ebenfalls möglich. Von der Hauptstadt Portugals Lissabon führt der Weg landeinwärts direkt in den Alentejo. Auf der Autobahn Richtung Süden ist bald die alte Salzstadt Alcácer do Sal erreicht, die von den Phöniziern gegründet wurde. Die 5000 Jahre alte Geschichte ist in der ehemaligen Maurenburg gut …