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Die Sandalgarve – unterwegs an der Ostküste der Algarve

Fischerdorf Santa Luzia Boote Hafen

Mit unserem Mietwagen haben wir uns auf den Weg gemacht, die Ostküste der Algarve zu erkunden. Die sogenannte Sandalgarve grenzt direkt an Spanien – in knapp einer Stunde erreicht man so von Carvoeiro aus also auch die spanische Grenze.

Spaziergang durch Tavira

Unser erster Halt an der Sandalgarve war in Tavira. Mitten durch die kleine Stadt zieht sich ein Fluss, der je nach Gezeiten mal mehr und mal fast kein Wasser hat. Eine der Brücken, die die historische Altstadt mit dem Stadtkern verbinden, stammt noch aus der Römerzeit. Wir sind durch die Gassen geschlendert und haben die alten noch voll verfliesten Häuser bewundert. Bewunderswert ist auch die Kirche. Hier gibt es einen üppigen gold glitzernden Altar und an den Wänden hohe Fliesenbilder. Sehr ungewöhnlich. Mitten im Ort gibt es einen von Festungsmauern umgebenen schön angelegten Garten mit schattigen bunt blühenden Bäumen. Auch einige Früchte kann man bestaunen. Von den Festungsmauern aus hat man einen tollen Blick über die Stadt.

Besuch im Fischerdorf Cacela Velha

Nahe der spanischen Grenze liegt das verträumte Fischerdorf Cacela Velha. Hier gibt es eine Handvoll alte portugiesische Häuser, die relativ klein sind, nur ein Stockwerk haben und weiß angestrichen sind. Verziert werden sie um Fenster und Türen mit bunten Streifen. Sehr hübsch anzusehen! Es gibt ein Restaurant, welches mittags geöffnet ist, eine Kirche und einen riesigen Strand mit einer vorgelagerten Sandbank. Zwei weitere Restaurants öffnen erst am späten Nachmittag.

Zwei Wege führen zum Strand, der etwas tiefer liegt. Der eine ist langgezogen und hat flache Stufen, der andere ist ein sandiger Pfad. Je nach Gezeiten muss man ab und zu durch Wasser waten. Einige Urlauber nutzen diese riesigen Pfützen als Badewanne. Die Sandbank und der Strand sind so langgezogen, dass zwischen den einzelnen Sonnenschirmen sehr viel Platz ist – typisch für die Sandalgarve. Muscheln gibt es tausende und unzählige Krabben buddeln sich in den Sand, wenn man sich ihnen nähert.

Von der Kirche aus, kann man sich mit der grandiosen Aussicht auch gleiche eine Übersicht verschaffen und überlegen, welchen Teil vom Strand man aufsuchen möchte.

 

Grenzstädtchen Vila Real de Santo António

Wir sind weiter gefahren bis nach Vila Real de Santo António. In dieser schachbrettartig angelegten Stadt, kann man von der Uferpromenade bis nach Spanien gucken, was auf der anderen Seite des Flusses Guadiana liegt. Hier kann man sich gut verlaufen, weil eigentlich jede Straße gleich aussieht. Auch die Geschäfte und Restaurants ähneln sich. Allerdings haben wir hier das beste Eis gegessen.

Weiter ging es ins Fischerdorf Santa Luzia, westlich von Tavira. Hier ist die Zeit stehen geblieben. Im Hafen für professionelle Fischer sieht man wirklich nur Arbeitsgerät und in den kleinen Fischerhütte sitzen die Männer und reparieren ihre Netze oder Reusen oder spielen nach getaner Arbeit Karten. An der Uferstraße gibt es ein paar wenige Snackbars, in denen neben den Einheimischen auch ein paar Touristen verkehren.

Bei der Ortsausfahrt liegt eine Saline direkt neben der Straße. Zwischen Kreisverkehr und Supermarkt. Erstaunlich! Auffällig sind hier auch die uralten Oliven- und Feigenbäume mit mächtigen Kronen und dicken verwachsenen Stämmen.

Unsere Tour haben wir in Quarteira im Restaurant Rosa Branca ausklingen lassen. Mit Blick auf den Strand und das Meer haben wir im oberen Stockwerk den Fisch genossen, den die Fischer erst wenige Minuten vorher geliefert hatten. Wunderbar.

Fotos: Achim Meurer

Kategorie: On Tour

von

Monika Meurer

Monika und Achim Meurer sind zur Zeit auf der "Walz 2.0": Sie reisen und arbeiten; nur in der modernen Variante. Achim ist gelernter Fotograf und Monika ist leidenschaftliche Schreiberin. Für OLIMAR sind sie auf Madeira, den Azoren und im Herbst 2016 auch auf dem portugiesischen Festland unterwegs und berichten für uns und für ihren eigenen Blog von ihren Erlebnissen.

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