Autor: Jone A.

Teller baskische Speisen: Meeresfrüchte, Fisch, Gemüse

Kulinarik im Baskenland: Wo Sterneköche zu Hause sind

Die Basken sind dafür bekannt, dass sie kulturelle Traditionen und pfiffige neue Ideen miteinander verbinden. Gastronomie ist dafür das beste Beispiel. Bei den Basken geht Liebe wahrhaftig durch den Magen. Wichtige gesellschaftliche Ereignisse finden häufig am Essenstisch statt. Wenn nicht gegessen wird, so wird eifrig darüber diskutiert, wie man den „bacalao“ (Kabeljau) am besten verfeinern kann. Man tauscht neue Kochrezepte aus oder organisiert zu besonderen Anlässen einen Wettbewerb um den besten Thunfischeintopf. Die feine Küche gehört hier zum Alltag wie die Luft zum Atmen. Es ist also kaum verwunderlich, dass es im Baskenland nach Kyoto die meisten Michelin Sterne-Köche pro Einwohner weltweit gibt. Schon allein in und um die kulinarische Hochburg und Europäische Kulturhauptstadt 2016 San Sebastián glänzen stolze 16 Sterne. Kultstatus haben vor allem die altbewährten Dreisternerestaurants Arzak, Akelarre und Martin Berasategui. Den ersten Meilenstein für eine neue „cocina vasca“ legten bereits die Pioniere Juan Mari Arzak und Pedro Subijana, als sie in den 70er Jahren aus Frankreich zurückkehrten. Sie hatten mit dem renommierten Chef Paul Bocuse gekocht und brachten eine radikal neue Vision …